Das Unternehmen

Die U-Form Gruppe stellt sich vor!

Werde ein Teil der U-Form Gruppe

Die U-Form Gruppe


Vor fast 120 Jahren war es Liebe, die Hermann Ullrich veranlasste, den heute unter „U-Form“ bekannten Verlag zu gründen.
Um Emma, die Tochter eines Solinger Kaufmanns heiraten zu dürfen, musste sich der gelernte Schriftsetzer selbstständig machen.
Dank seiner Familie, die ihm 7.000 Reichsmark lieh, konnte er das Unternehmen gründen und Emmas Herz erobern.


Geschäftsleitung


Werdegang:
1986 – 1989
1989 – 1993
1993 – 1995
1995 – 1997
seit 1997
seit 2007

Familie:


Ausbildung als Bankkauffrau
Studium der Betriebswirtschaftslehre
Trainee-Programm bei der Coca-Cola GmbH
Deutsche Bank, Zentrale Werbeabteilung
Geschäftsführerin des U-Form-Verlags
Geschäftsführerin der u-form Testsysteme GmbH & Co. KG

verheiratet, 2 Söhne

Jeder fängt mal klein an

Ich wurde 1965 als zweite Tochter von Eduard und Hannelore Ullrich geboren, sozusagen mitten in die Firma hinein. Da mein Zeugnis in Klasse 10 meinen Eltern schon ein wenig die Tränen in die Augen trieb, war ich praktisch gezwungen, mein Abitur zu machen, um meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.


Sprosse für Sprosse die Karriereleiter erklimmen

Wie heißt es so schön: „Umwege erhöhen die Ortskenntnisse“ – ein Motto, welches auf die ersten Jahre meiner Berufslaufbahn durchaus zutrifft. Nach dem dann doch noch ganz gelungenen Abitur besuchte ich ein Jahr eine Hotelfachschule und begann im Anschluss daran eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau. Für meine Eltern kam es einer Katastrophe gleich – für mich war es eine der wichtigsten Entscheidungen meines Lebens: der Abbruch der Ausbildung nach sechs leidensreichen Wochen. Mit Glück und Geschick ergatterte ich im selben Herbst noch einen Ausbildungsplatz bei der Solinger Sparkasse. Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Lehre begann ich im selben Jahr noch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Berlin. Das waren spannende und aufregende Zeiten, denn kaum in Berlin angekommen öffnete sich die Mauer und Deutschland wurde wiedervereinigt. Vier Jahre später und um viele Erfahrungen und Eindrücke reicher, beendete ich mein Studium als Diplom Kauffrau.


Von der Blubberbrause lernen und nach ganz oben kommen

Meine Leidenschaft für eine braune Blubberbrause lenkte meinen nächsten beruflichen Schritt, ich begann ein Traineeprogramm bei Coca-Cola. Immer einen Coke-Pin im Blazer, lernte ich viel über den Aufbau und die Pflege einer extrem erfolgreichen Marke. Ich besuchte Supermärkte, verkaufte Coke-Dosen auf der Reeperbahn, räumte Regale auf, half Millionen von Coke-Dosen zu verschenken und engagierte mich für das Sportsponsering von Coke. Der darauffolgende Wechsel zu Deutschen Bank fiel mir nicht leicht, war aber ein wichtiger Schritt. Nach einem kurzen Ausflug in die Filiale Berlin wechselte ich in die zentrale Werbeabteilung nach Frankfurt. Schnell wurde mir klar, dass ich für eine klassische Konzern-Karriere nicht die richtige Besetzung war. Hierarchisches Denken und politische Seilschaften sind nicht mein Ding.


Ich bin wieder Zuhause

Pünktlich zum 100-jährigen Bestehen der Hermann Ullrich GmbH & Co. KG kam ich zurück in die Heimat. Mein Vater und ich hatten einen Deal abgeschlossen. Wir gaben uns gegenseitig ein Jahr Zeit um zu entscheiden, ob ich für die Rolle der „Chefin“ geeignet sei. 1998 wurde ich dann offiziell Geschäftsführerin des U-Form-Verlags, seit 2002 gehört mir auch ein kleines Stück vom „Kuchen“ und seit 2007 bin ich zusätzlich noch Geschäftsführerin der u-form Testsysteme GmbH & Co. KG.


Mit Liebe und Leidenschaft immer dabei

An meiner Arbeit liebe ich die Vielfältigkeit, den Umgang mit den Menschen, dass ich viele Dinge selber gestalten und ich mich alltäglich neuen Herausforderungen stellen muss und kann. Ausbildung liegt mir ganz besonders am Herzen. Einerseits, weil Auszubildende die Zukunft jedes Unternehmens darstellen. Ohne gute Fachkräfte kann kein Unternehmen bestehen. Andererseits, weil sie mich herausfordern, die Dinge immer wieder mit anderen, jüngeren Augen zu sehen. Dem Gedanken des Familienunternehmens folgend ist mein Mann technischer Geschäftsführer der u-form Testsysteme und meine zwei Jungs öfter mal zu Gast im Unternehmen.

Werdegang:
1983 – 1988
1989 – 1991
seit 2001
seit 2002
seit 2007
seit 2011

Familie:


Studium der Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen
Konzerncontrolling bei der Mannesmann AG in Düsseldorf
U-Form Verlag, Solingen
Gesellschafter des U-Form Verlages (bzw. korrekt der Hermann Ullrich GmbH & Co KG)
geschäftsführende Gesellschafterin der u-form Testsysteme GmbH & Co KG
Geschäftsführerin des U-Form Verlages

verheiratet, ein Sohn und eine Tochter

Danke Papa

Als erstes Kind von Hannelore und Eduard Ullrich könnte man meinen, dass mir der Einstieg ins Familienunternehmen schon an der Wiege gesungen wurde. Dass dies nicht so war, ist allein meinem Vater zu verdanken, der bereits als Kind darunter gelitten hatte, dass ihm immer wieder gesagt wurde: „Das ist der Edi, der übernimmt später mal die Firma“. Die daraus folgende Konsequenz, nämlich kein Studium, sondern eine Buchdruckerlehre als Einstieg ins Berufsleben, wollte mein Vater mir und meiner Schwester ersparen.


Die richtige Entscheidung

Das war natürlich einerseits eine Erleichterung, andererseits machte es meine berufliche Planung auch nicht einfacher, weshalb kurz vor dem Abitur meine Studienpläne zwischen Theologie, Jura und Betriebswirtschaftslehre relativ weit gefächert waren. Letztlich entschied ich mich für Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen, denn dort hoffte ich meine Mathematikkenntnisse im Rahmen des Technischen Nebenfachs gewinnbringend einsetzen zu können. Alle Hoffnungen, die ich in ein Studium in Aachen gesetzt hatte, erfüllten sich und so brachte ich nach 5 Jahren nicht nur ein Diplom-Zeugnis, sondern auch gleich noch einen Diplom-Ingenieur mit nach Hause.


Ungewöhnliche, aber die wichtigsten Schritte und Erfahrungen

Während meines Studiums hatte ich mein Interesse am Rechnungswesen entdeckt und so war es nur folgerichtig, dass ich nach bestandener Diplomprüfung eine Stelle im Konzerncontrolling der Mannesmann AG in Düsseldorf antrat. Eine wichtige Erfahrung in meinem Leben, denn Mannesmann war natürlich ein echter Großkonzern und zumindest damals (wie der Name schon sagt) fast ausschließlich von Männern beherrscht. So lerne ich neben Durchsetzungsvermögen (die Sekretärin war zunächst nicht bereit meine Schriftstücke zu tippen, so wie sie es selbstverständlich für meine Kollegen tat) auch die Strukturen eines Großkonzerns kennen.


Zurück zu den Wurzeln

Letzteres ließ mich nach 2 Jahren ernsthaft über neue Möglichkeiten für meine berufliche Zukunft nachdenken. Meine Mutter stellte dann die entscheidende Frage, ob nicht ein Einstieg ins Familienunternehmen in Frage käme. Mein Einstieg in den U-Form Verlag fiel zeitlich mit der Anschaffung der ersten beiden PCs zusammen, sodass es sich fast von selbst ergab, dass ich zunächst für die „EDV“ zuständig war. Ein Verantwortungsbereich, den ich inzwischen leichten Herzens an meinen Schwager Cornelius Scheffel abgegeben habe. Bis heute bin ich verantwortlich für die Betreuung der Industrie- und Handelskammern. Außerdem habe ich in den letzten Jahren die Verantwortung für das Rechnungswesen und alle Personalangelegenheiten übernommen, also auch für unsere Auszubildenden.


Was gibt es Spannenderes im Berufsleben

Gerade letzteres bleibt immer spannend und interessant, da wir jedes Jahr neue junge Leute einstellen, die bei uns ihren Weg ins Berufsleben finden möchten. Dass dabei schon mal größere und kleinere Defizite auszugleichen sind, davon können meine Kinder ein Lied singen. Denn immer wenn es wieder mal nette Erlebnisse mit dem Unvermögen einzelner Azubis gab (einer konnte keine Tassen spülen; bei einem anderen hatte die Mutter den Koffer für die Dienstreise gepackt), mussten sie anschließend genau dieses lernen. So packt meine Tochter bereits seit sie 9 Jahre alt ist ihren Koffer selbstverständlich selbst. Umgekehrt ist es aber auch so, dass das Wissen um die kleinen und größeren Schwächen meiner eigenen Kinder auch mehr Verständnis für die Auszubildenden mit sich bringt.

Insgesamt macht mir die Zusammenarbeit mit unseren Auszubildenden viel Freude, weil man sieht, wie sich junge Leute weiterentwickeln, wie sie wirklich erwachsen werden und zunehmend mehr Verantwortung in ihrem Beruf übernehmen. Umgekehrt bringt jeder Auszubildende seine Persönlichkeit und seine Interessen bei uns ein und davon lerne ich auch immer wieder etwas Neues.

Werdegang:
1984 – 1987
1986 – 1995
1987 - 1988
1988 – 1996
1996 – 2009
seit 2009

Familie:


Ausbildung zum Energieanlagen-Elektroniker
Studium Informatik an der Fernuniversität Hagen
Bundeswehr
selbstständiger IT-Berater
mehrere Führungspositionen in der proALPHA-Gruppe
(IT-)Geschäftsführer der u-form Testsysteme GmbH & Co. KG

verheiratet, 2 Söhne (Konstantin & Julius)

So wie wir ihn kennen

Wie es sich für einen ITler gehört, ist Herr Scheffel immer unglaublich im Stress und daher habe ich – seine Frau – einfach mal eine Vita verfasst und er hat dieser erstaunlicherweise sogar zugestimmt – natürlich nicht, ohne vorher etwas zu ändern.


Der frühe Vögel fängt den Wurm

Cornelius Scheffel wurde 1965 als erster Sohn von Klaus und Felicitas Scheffel geboren. Bereits früh zeigte sich seine Leidenschaft für die elektronische Datenverarbeitung.

Während Deutsch- und Sprachlehrer eher unter seiner wenig ausgeprägten Begeisterung für diese Fächer litten, hatte der Lehrer für das damals noch ganz neue Fach „Informatik“ ein ganz anderes Problem: sein Schüler „Conny“ beherrschte die Materie schon nach kurzer Zeit besser als er.


Mission Impossible

Vor den begeisterten Jung-ITlern war nicht einmal mehr der Hauptrechner des Solinger Rechenzentrums geschützt. Und während sich die Lehrer ganz sicher waren, dass eine Kommunikation zwischen den Rechnern der Solinger Gymnasien nicht möglich sei – wussten wir es besser. Rechtzeitig vor jeder Informatikstunde lud ich mir die von ihm gemachten Hausaufgaben auf den Rechner.


Unsere Wege trennen sich

Nach erfolgreichem Abschluss des Abiturs – unsere Wege trennten sich für einige Zeit – absolvierte Herr Scheffel eine Ausbildung als Anlagenelektroniker bei der Gebrüder Happich GmbH.


Level Up

Während jeder, der ihn kannte, wahrscheinlich das letzte Hemd verwettet hätte, dass er sein Geld einmal mit der Programmierung von Computern verdienen würde, war ihm die Selbstständigkeit sicherlich nicht unmittelbar in die Wiege gelegt. Aber ein kurzer Ausflug zu IBM zeigte schnell, dass Conny sich ungern in das Korsett eines Konzernes pressen ließ und so stellte er sich auf eigene Füße. Nach dem Motto „alleine bin ich gut, gemeinsam sind wir besser“ schloss er sich 1996 der damals neu gegründeten Ernst Informatik an, die später in die proALPHA Gruppe überging und mittelständischen Unternehmen eine echte Alternative zu SAP bieten konnte.


Ganz oben angekommen

2004 gingen wir schwanger – ich mit unserem gemeinsamen Sohn Julius und mein Mann mit der Idee für ein neues Online-Testsystem. Ich war schneller, aber 2005 ging dann das auf seinen Ideen aufgebaute Online-Testsystem OPTA2 an den Start. Auf die Dauer zeigte sich, dass zwei Unternehmen, zwei Führungspositionen, zwei Kinder und ein arbeitsintensives Online-Testsystem ziemlich viel Belastung für eine einzige Familie darstellte und so wechselte mein Mann 2009 in die Geschäftsführung der u-form Testsysteme GmbH & Co. KG.

Dort verantwortet er jetzt unter anderem auch die Ausbildung unserer Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. Wer Leidenschaft für die IT, strukturiertes Denkvermögen, Lust auf selbstständiges Arbeiten und spannende Projekte mitbringt, ist bei ihm in den besten Händen.

Felicia Ullrich

Werdegang:
1986 – 1989
Ausbildung als Bankkauffrau
1989 – 1993
Studium der Betriebswirtschaftslehre
1993 – 1995
Trainee-Programm bei der Coca-Cola GmbH
1995 – 1997
Deutsche Bank, Zentrale Werbeabteilung
seit 1997
Geschäftsführerin des U-Form-Verlags
seit 2007

Geschäftsführerin der u-form Testsysteme GmbH & Co. KG
Familie: verheiratet, 2 Söhne (Konstantin & Julius)

Jeder fängt mal klein an

Ich wurde 1965 als zweite Tochter von Eduard und Hannelore Ullrich geboren, sozusagen mitten in die Firma hinein. Da mein Zeugnis in Klasse 10 meinen Eltern schon ein wenig die Tränen in die Augen trieb, war ich praktisch gezwungen, mein Abitur zu machen, um meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.


Sprosse für Sprosse die Karriereleiter erklimmen

Wie heißt es so schön: „Umwege erhöhen die Ortskenntnisse“ – ein Motto, welches auf die ersten Jahre meiner Berufslaufbahn durchaus zutrifft. Nach dem dann doch noch ganz gelungenen Abitur besuchte ich ein Jahr eine Hotelfachschule und begann im Anschluss daran eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau. Für meine Eltern kam es einer Katastrophe gleich – für mich war es eine der wichtigsten Entscheidungen meines Lebens: der Abbruch der Ausbildung nach sechs leidensreichen Wochen. Mit Glück und Geschick ergatterte ich im selben Herbst noch einen Ausbildungsplatz bei der Solinger Sparkasse. Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Lehre begann ich im selben Jahr noch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Berlin. Das waren spannende und aufregende Zeiten, denn kaum in Berlin angekommen öffnete sich die Mauer und Deutschland wurde wiedervereinigt. Vier Jahre später und um viele Erfahrungen und Eindrücke reicher, beendete ich mein Studium als Diplom Kauffrau.


Von der Blubberbrause lernen und nach ganz oben kommen

Meine Leidenschaft für eine braune Blubberbrause lenkte meinen nächsten beruflichen Schritt, ich begann ein Traineeprogramm bei Coca-Cola. Immer einen Coke-Pin im Blazer, lernte ich viel über den Aufbau und die Pflege einer extrem erfolgreichen Marke. Ich besuchte Supermärkte, verkaufte Coke-Dosen auf der Reeperbahn, räumte Regale auf, half Millionen von Coke-Dosen zu verschenken und engagierte mich für das Sportsponsering von Coke. Der darauffolgende Wechsel zu Deutschen Bank fiel mir nicht leicht, war aber ein wichtiger Schritt. Nach einem kurzen Ausflug in die Filiale Berlin wechselte ich in die zentrale Werbeabteilung nach Frankfurt. Schnell wurde mir klar, dass ich für eine klassische Konzern-Karriere nicht die richtige Besetzung war. Hierarchisches Denken und politische Seilschaften sind nicht mein Ding.


Ich bin wieder Zuhause

Pünktlich zum 100-jährigen Bestehen der Hermann Ullrich GmbH & Co. KG kam ich zurück in die Heimat. Mein Vater und ich hatten einen Deal abgeschlossen. Wir gaben uns gegenseitig ein Jahr Zeit um zu entscheiden, ob ich für die Rolle der „Chefin“ geeignet sei. 1998 wurde ich dann offiziell Geschäftsführerin des U-Form-Verlags, seit 2002 gehört mir auch ein kleines Stück vom „Kuchen“ und seit 2007 bin ich zusätzlich noch Geschäftsführerin der u-form Testsysteme GmbH & Co. KG.


Mit Liebe und Leidenschaft immer dabei

An meiner Arbeit liebe ich die Vielfältigkeit, den Umgang mit den Menschen, dass ich viele Dinge selber gestalten und ich mich alltäglich neuen Herausforderungen stellen muss und kann. Ausbildung liegt mir ganz besonders am Herzen. Einerseits, weil Auszubildende die Zukunft jedes Unternehmens darstellen. Ohne gute Fachkräfte kann kein Unternehmen bestehen. Andererseits, weil sie mich herausfordern, die Dinge immer wieder mit anderen, jüngeren Augen zu sehen. Dem Gedanken des Familienunternehmens folgend ist mein Mann technischer Geschäftsführer der u-form Testsysteme und meine zwei Jungs öfter mal zu Gast im Unternehmen.

Marie-Luise Hasler

Werdegang:
1983 – 1988
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen
1989 – 1991
Konzerncontrolling bei der Mannesmann AG in Düsseldorf
seit 2001
U-Form Verlag, Solingen
seit 2002
Gesellschafter des U-Form Verlages (bzw. korrekt der Hermann Ullrich GmbH & Co KG)
seit 2007
geschäftsführende Gesellschafterin der u-form Testsysteme GmbH & Co KG
seit 2011

Geschäftsführerin des U-Form Verlages

Familie: verheiratet, ein Sohn und eine Tochter

Danke Papa

Als erstes Kind von Hannelore und Eduard Ullrich könnte man meinen, dass mir der Einstieg ins Familienunternehmen schon an der Wiege gesungen wurde. Dass dies nicht so war, ist allein meinem Vater zu verdanken, der bereits als Kind darunter gelitten hatte, dass ihm immer wieder gesagt wurde: „Das ist der Edi, der übernimmt später mal die Firma“. Die daraus folgende Konsequenz, nämlich kein Studium, sondern eine Buchdruckerlehre als Einstieg ins Berufsleben, wollte mein Vater mir und meiner Schwester ersparen.


Die richtige Entscheidung

Das war natürlich einerseits eine Erleichterung, andererseits machte es meine berufliche Planung auch nicht einfacher, weshalb kurz vor dem Abitur meine Studienpläne zwischen Theologie, Jura und Betriebswirtschaftslehre relativ weit gefächert waren. Letztlich entschied ich mich für Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen, denn dort hoffte ich meine Mathematikkenntnisse im Rahmen des Technischen Nebenfachs gewinnbringend einsetzen zu können. Alle Hoffnungen, die ich in ein Studium in Aachen gesetzt hatte, erfüllten sich und so brachte ich nach 5 Jahren nicht nur ein Diplom-Zeugnis, sondern auch gleich noch einen Diplom-Ingenieur mit nach Hause.


Ungewöhnliche, aber die wichtigsten Schritte und Erfahrungen

Während meines Studiums hatte ich mein Interesse am Rechnungswesen entdeckt und so war es nur folgerichtig, dass ich nach bestandener Diplomprüfung eine Stelle im Konzerncontrolling der Mannesmann AG in Düsseldorf antrat. Eine wichtige Erfahrung in meinem Leben, denn Mannesmann war natürlich ein echter Großkonzern und zumindest damals (wie der Name schon sagt) fast ausschließlich von Männern beherrscht. So lerne ich neben Durchsetzungsvermögen (die Sekretärin war zunächst nicht bereit meine Schriftstücke zu tippen, so wie sie es selbstverständlich für meine Kollegen tat) auch die Strukturen eines Großkonzerns kennen.


Zurück zu den Wurzeln

Letzteres ließ mich nach 2 Jahren ernsthaft über neue Möglichkeiten für meine berufliche Zukunft nachdenken. Meine Mutter stellte dann die entscheidende Frage, ob nicht ein Einstieg ins Familienunternehmen in Frage käme. Mein Einstieg in den U-Form Verlag fiel zeitlich mit der Anschaffung der ersten beiden PCs zusammen, sodass es sich fast von selbst ergab, dass ich zunächst für die „EDV“ zuständig war. Ein Verantwortungsbereich, den ich inzwischen leichten Herzens an meinen Schwager Cornelius Scheffel abgegeben habe. Bis heute bin ich verantwortlich für die Betreuung der Industrie- und Handelskammern. Außerdem habe ich in den letzten Jahren die Verantwortung für das Rechnungswesen und alle Personalangelegenheiten übernommen, also auch für unsere Auszubildenden.


Was gibt es Spannenderes im Berufsleben

Gerade letzteres bleibt immer spannend und interessant, da wir jedes Jahr neue junge Leute einstellen, die bei uns ihren Weg ins Berufsleben finden möchten. Dass dabei schon mal größere und kleinere Defizite auszugleichen sind, davon können meine Kinder ein Lied singen. Denn immer wenn es wieder mal nette Erlebnisse mit dem Unvermögen einzelner Azubis gab (einer konnte keine Tassen spülen; bei einem anderen hatte die Mutter den Koffer für die Dienstreise gepackt), mussten sie anschließend genau dieses lernen. So packt meine Tochter bereits seit sie 9 Jahre alt ist ihren Koffer selbstverständlich selbst. Umgekehrt ist es aber auch so, dass das Wissen um die kleinen und größeren Schwächen meiner eigenen Kinder auch mehr Verständnis für die Auszubildenden mit sich bringt.

Insgesamt macht mir die Zusammenarbeit mit unseren Auszubildenden viel Freude, weil man sieht, wie sich junge Leute weiterentwickeln, wie sie wirklich erwachsen werden und zunehmend mehr Verantwortung in ihrem Beruf übernehmen. Umgekehrt bringt jeder Auszubildende seine Persönlichkeit und seine Interessen bei uns ein und davon lerne ich auch immer wieder etwas Neues.

Cornelius Scheffel

Werdegang:
1984 – 1987
Ausbildung zum Energieanlagen-Elektroniker
1986 – 1995
Studium Informatik an der Fernuniversität Hagen
1987 - 1988
Bundeswehr
1988 – 1996
selbstständiger IT-Berater
1996 – 2009
mehrere Führungspositionen in der proALPHA-Gruppe
seit 2009

(IT-)Geschäftsführer der u-form Testsysteme GmbH & Co. KG
Familie: verheiratet, 2 Söhne (Konstantin & Julius)

So wie wir ihn kennen

Wie es sich für einen ITler gehört, ist Herr Scheffel immer unglaublich im Stress und daher habe ich – seine Frau – einfach mal eine Vita verfasst und er hat dieser erstaunlicherweise sogar zugestimmt – natürlich nicht, ohne vorher etwas zu ändern.


Der frühe Vögel fängt den Wurm

Cornelius Scheffel wurde 1965 als erster Sohn von Klaus und Felicitas Scheffel geboren. Bereits früh zeigte sich seine Leidenschaft für die elektronische Datenverarbeitung.

Während Deutsch- und Sprachlehrer eher unter seiner wenig ausgeprägten Begeisterung für diese Fächer litten, hatte der Lehrer für das damals noch ganz neue Fach „Informatik“ ein ganz anderes Problem: sein Schüler „Conny“ beherrschte die Materie schon nach kurzer Zeit besser als er.


Mission Impossible

Vor den begeisterten Jung-ITlern war nicht einmal mehr der Hauptrechner des Solinger Rechenzentrums geschützt. Und während sich die Lehrer ganz sicher waren, dass eine Kommunikation zwischen den Rechnern der Solinger Gymnasien nicht möglich sei – wussten wir es besser. Rechtzeitig vor jeder Informatikstunde lud ich mir die von ihm gemachten Hausaufgaben auf den Rechner.


Unsere Wege trennen sich

Nach erfolgreichem Abschluss des Abiturs – unsere Wege trennten sich für einige Zeit – absolvierte Herr Scheffel eine Ausbildung als Anlagenelektroniker bei der Gebrüder Happich GmbH.


Level Up

Während jeder, der ihn kannte, wahrscheinlich das letzte Hemd verwettet hätte, dass er sein Geld einmal mit der Programmierung von Computern verdienen würde, war ihm die Selbstständigkeit sicherlich nicht unmittelbar in die Wiege gelegt. Aber ein kurzer Ausflug zu IBM zeigte schnell, dass Conny sich ungern in das Korsett eines Konzernes pressen ließ und so stellte er sich auf eigene Füße. Nach dem Motto „alleine bin ich gut, gemeinsam sind wir besser“ schloss er sich 1996 der damals neu gegründeten Ernst Informatik an, die später in die proALPHA Gruppe überging und mittelständischen Unternehmen eine echte Alternative zu SAP bieten konnte.


Ganz oben angekommen

2004 gingen wir schwanger – ich mit unserem gemeinsamen Sohn Julius und mein Mann mit der Idee für ein neues Online-Testsystem. Ich war schneller, aber 2005 ging dann das auf seinen Ideen aufgebaute Online-Testsystem OPTA2 an den Start. Auf die Dauer zeigte sich, dass zwei Unternehmen, zwei Führungspositionen, zwei Kinder und ein arbeitsintensives Online-Testsystem ziemlich viel Belastung für eine einzige Familie darstellte und so wechselte mein Mann 2009 in die Geschäftsführung der u-form Testsysteme GmbH & Co. KG.

Dort verantwortet er jetzt unter anderem auch die Ausbildung unserer Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. Wer Leidenschaft für die IT, strukturiertes Denkvermögen, Lust auf selbstständiges Arbeiten und spannende Projekte mitbringt, ist bei ihm in den besten Händen.

Ein paar Daten


55

Mitarbeiter

118

Jahre Geschichte

12

Auszubildende

55

Mitarbeiter

118

Jahre Geschichte

12

Auszubildende

Unsere Geschichte


Eine kleine Zeitreise

Eine lange Zeit ist es her, seit Hermann Ullrich den Grundstein für das Unternehmen legte,

dass wir heute repräsentieren. Die wichtigsten Meilensteine seit der Gründung wurden hier niedergelegt.

  • 1897

    Gründung der Druckerei Hermann Ullrich

  • 1947

    Beginn der Geschäftsbeziehungen zu den Industrie- und Handelskammern

  • 1970

    Das erste U-Form Übungsheft wird verlegt

  • 2002

    OPTA: Die u-form Testsysteme sind der erste Anbieter für Online-Tests

  • 2007

    Die u-form Testsysteme GmbH & Co. KG wird aus dem U-Form Verlag gegründet